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Entwicklungsschritte

Fassadengestaltung im Rahmen des METROPOLINK Festivals 2019. Foto: BImA

Durch Veranstaltungen wird das Patrick-Henry-Village für die Öffentlichkeit erlebbar

Mehrere Jahrzehnte konnte das umzäunte Gelände nicht von der Bevölkerung betreten werden. Durch zeitlich befristete Veranstaltungen ist es nun seit Sommer 2018 in Teilbereichen für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich, damit sie an der Entwicklung teilhaben können. Beispielsweise fand im Juli 2019 unter der Schirmherrschaft der Stadt Heidelberg und mit Unterstützung der BImA zum zweiten Mal das METROPOLINK Festival für urbane Kunst statt. Internationale Streetart-Künstler gestalteten den ehemaligen Groß-Supermarkt und einige benachbarte Wohnhäuser mit Installationen und Wandkunst. Im September 2019 wurde dort von der Internationalen Bauausstellung Heidelberg (IBA) im Auftrag der Stadt das städtebauliche Symposium „IBA_LAB N°7“ zum Thema "Digitale Stadt" ausgerichtet. Im Januar 2020 ist das Bürgerfest der Stadt Heidelberg geplant.

 

Weitere Zwischennutzungen werden geprüft

Die Entwicklung des neuen Stadtteils wird mehrere Jahre dauern. Um Leben ins Quartier zu bringen, sollen in den bisher leerstehenden Gebäuden zumindest zum Teil auch Zwischennutzungen ermöglicht werden. Geprüft werden beispielsweise die Unterbringung von Kreativwirtschaft, Handwerksbetrieben und Start-ups, Wohnungen für Studierende und ein Ausbildungszentrum.

Möglichst zeitnahe Instandsetzung der Wohnbestände

Die BImA und die Stadt Heidelberg sind sich einig, dass Teile der Wohnungsbestände möglichst zeitnah genutzt werden sollen. Ziel ist es, in Zeiten zunehmender Wohnraumknappheit die Wohnraumoffensive von Bund, Ländern und Kommunen zu unterstützen. Für die Instandsetzung müssen nicht nur die Gebäude saniert, sondern auch die Versorgungsleitungen erneuert werden. Weil die Stadtstruktur und der Charakter des Gebiets verändert werden sollen, können aber nicht alle Wohnhäuser erhalten werden.